Vorlesungsverzeichnis

Hinweise

Bei Interesse an einem Seminar empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung beim Dozenten. 
Interessierte Mitglieder sind bei den Veranstaltungen in Absprache mit den Dozenten willkommen. 
Bestimmte Veranstaltungen des Anna-Freud-Instituts werden für die Aus- und Weiterbildung am Frankfurter Psychoanalytischen Institut anerkannt. Im Rahmen der Kooperation mit dem Mainzer Psychoanalytischen Institut können nach Rücksprache mit den jeweiligen Dozenten auch dort Seminare besucht werden. Ebenso können Teilnehmer und Kandidaten des Mainzer Instituts an Seminaren des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts teilnehmen. Interessenten besorgen sich bitte die jeweiligen Vorlesungsverzeichnisse. 
Auch mit dem Institut für Psychoanalyse der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) besteht eine Kooperation in einzelnen Seminaren. 
Vorbemerkung: Das Vorlesungsverzeichnis ist wie folgt nummeriert: Die Hauptüberschriften (Beispiel: Grundlagen der psychoanalytischen Theorie) geben die Anforderungen des Curriculums für die Ausbildung zum Psychoanalytiker/zur Psychoanalytikerin (in psychoanalytisch begründeten Verfahren) am FPI wieder. Eine vollständige Auflistung der geforderten Lehrinhalte findet sich auf Seite 24 und 25 der Broschüre „Information über die Ausbildung zum Psychoanalytiker/zur Psychoanalytikerin am FPI“. 
Die Buchstaben und Ziffern hinter jeder Veranstaltung: Beispiel (A.2.1) beziehen sich auf den Anforderungskatalog nach §3 Abs. 1 des Psychotherapeutengesetzes. Die Auflistung aller Lehrinhalte findet sich in oben genannter Broschüre auf Seite 38 und 39. Die Broschüre ist in der Geschäftsstelle des FPI erhältlich.

Direkt zu:

» Lehrveranstaltungen für die Psychoanalytische Ausbildung

» Lehrveranstaltungen für die separate Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie

» Informationen zum Frankfurter Psychoanalytischen Institut

» Adressen der Institute und ihrer Ambulanzen​​​​​​​

Lehrveranstaltungen für die
Psychoanalytische Ausbildung

Die Ambulanzen

1. Ambulanzkonferenz des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts (A.4, A.9)

Erwin Sturm
Mittwoch, 13.00 - 14.30 Uhr, fortlaufend
Ort: FPI, Großer Seminarraum

Ausbildungskandidaten und -teilnehmer diskutieren zusammen mit FPI-Mitgliedern ihre Arbeit mit Patienten aus der Ambulanz. Interviewtechnik, Psychodynamik, Diagnostik und Indikation werden in der Konferenz besprochen.
In der Regel sind die Ausbildungsteilnehmer verpflichtet, die Erstinterviews bzw. probatorischen Sitzungen für das Interviewseminar in der Ambulanz des FPI durchzuführen und diese, soweit sie nicht im Interviewseminar vorgestellt werden, in der Ambulanzkonferenz vorzustellen. Für Ausbildungskandidaten stellt die Ambulanz die Möglichkeit bereit, die Erstinterviews bzw. probatorischen Sitzungen für ihre Ausbildungsbehandlungen durchzuführen. Darüber hinaus können sie dort auch weitere klinische Erfahrungen sammeln.
Die Teilnahme an der Konferenz wird im Studienbuch attestiert und ist für die mit Patienten in der Ambulanz arbeitenden Ausbildungsteilnehmer und –kandidaten obligatorisch. Um Anmeldung bei der Ambulanzleitung wird gebeten.

2. Ambulanzkonferenz des Sigmund-Freud-Institus (A.4, A.9)

Heinz Weiß, Lothar Bayer
Donnerstag, 8:30-10:10 Uhr, fortlaufend                                    
Ort: SFI, Seminar 1

Ausbildungsteilnehmer und Kandidaten können nach Rücksprache mit der Ambulanzleitung des SFI in der Ambulanz des Sigmund-Freud-Instituts Erstinterviews durchführen und diese in der wöchentlich stattfindenden Ambulanzkonferenz vorstellen. In der Konferenz werden ausgewählte Fälle hinsichtlich der Psychodynamik, Diagnostik und Behandlungsindikation sowie Fragen der Interviewtechnik diskutiert. Die Teilnahme an der Konferenz sollte mindestens drei Monate betragen, um mit der Arbeit in der Ambulanz vertraut zu werden.

Termine
Psychoanalytische Ausbildung

Wintersemester 2019/20

Beginn der Veranstaltungen: 
Montag, 14. Oktober 2019

Ende der Veranstaltungen: 
Freitag, 07. Februar 2020

DPV-Tagung 
20. bis 23. November 2019

Vollversammlung der Teilnehmer und Kandidaten
28.10.2019, 20:00 Uhr, GSR
30.01.2020, 20:00 Uhr, GSR

Hess. Weihnachtsferien
23.12.19-11.01.2020

Termine
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Wintersemester 2019/20

Beginn der Veranstaltungen: 
Montag, 14. Oktober 2019

Ende der Veranstaltungen: 
Freitag, 07. Februar 2020

Semestereinführung für Kurs VII: 
Montag, 14. Oktober 2020, 
20:15 Uhr, GSR

Semesterabschlussbesprechung: 
Montag, 03. Februar 2020, 
20:15 Uhr, GSR

Hess. Weihnachtsferien: 
23.12.2019-11.01.2020


Psychoanalytisches Interviewpraktikum

3.    Interviewpraktikum für Teilnehmer/innen (A.4, B.1)

Ingeborg Goebel-Ahnert, Annemie Schultz-Amling, N.N.
Zeit und Ort nach Vereinbarung

4.    Interviewpraktikum für Teilnehmer/innen (A.4, B.1)

Erwin Sturm
Zeit: Montags, 20:15 Uhr
Ort: FPI, KSR oder Behandlungsraum 3

Psychoanalytische Theorie und Krankheitslehre

5.    Spezielle Krankheitslehre I (Teil 3 des viersemestrigen Zyklus: „Grundlagen der psychoanalytischen Theorie und Krankheitslehre“) (A.1, A.2, A.2.1)

Susanne Döll-Hentschker, Alexa Negele, Marianne Rauwald, Adelheid Staufenberg, Wolfgang Dehe
Zeit: Donnerstags, 20:15-21:45 Uhr, wöchentlich
Termine: 17. Oktober 2019 bis 30. Januar 2020
Ort: SFI, Seminar 2

In diesem Semester werden wir uns mit den klassischen Übertragungsneurosen (Angsthysterie/Phobie, Konversionshysterie, Zwangsneurose), der neurotischen Depression und der Somatisierung beschäftigen.
Seminarplan und Literaturliste werden vor Semesterbeginn an die Teilnehmer von Teil 2 aus dem Sommersemester 2019 verschickt und auch in den Instituten ausgehängt.
Die Verteilung der Impuls-Referate erfolgt zu Beginn der ersten Sitzung.
Neuanmeldungen bitte via E-Mail an: adelheid.staufenberg@anna-freud-institut.de

6.    Freud lesen: Über den Traum (A.1, B.1)

Hiltrud Rübner
Zeit: Mittwochs, 20:15-21:45 Uhr
Beginn: 16.10.2019
Ort: FPI, KSR

In diesem Seminar werden wir den Text "Über den Traum" als Grundlage für eine Diskussion von Träumen unserer Patienten und von Träumen aus der Literatur nutzen. Der Text wird im Seminar (vor)gelesen, die Teilnehmer bringen Träume mit. Ich stelle Beispiele von Träumen aus der Literatur zusammen, an denen wir unsere Deutungskunst erproben können.
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 begrenzt. Um persönliche Anmeldung bei der Seminarleiterin (hiltrudruebner@aol.com) wird gebeten.
Das Seminar ist offen für Teilnehmer und Kandidaten, sowie TfP-Ausbildungsteilnehmer.

Psychiatrische Krankheitslehre

7.    Einführung in die Psychodynamik und Therapie der Psychosen XXXI: 
Abstinenz in der Psychosentherapie -  eine besondere Herausforderung? (A.2.3, B.3, B.5)

Ulrich Ertel, Ulrike Spengler, Hildegard Wollenweber
Gemeinsame Veranstaltung der DPG und des FPI für Kandidaten und Mitglieder beider Institute, offen für Teilnehmer der TfP-Ausbildung und des AFI
Zeit: Freitag, 20:15-22:00 Uhr, 1 Doppelstunde
Termin: Freitag, 17.01.2020
Ort: FPI, GSR

Um das Gebot der Abstinenz in einer psychoanalytischen Behandlung anwenden zu können, brauchen wir nicht nur behandlungstechnische Regeln, sondern vor allem individuelles Verstehen und Diskussion auf der Basis des analytischen Prozesses. Wenn in der therapeutischen Beziehung mit Menschen in der Psychose der äußere oder innere Abstand unerträglich gering oder viel zu groß erscheint, wenn zwei unterschiedliche Realitäten aufeinandertreffen, wenn Wahn- und Verfolgungserleben im `Hier und Jetzt´ auftauchen, entsteht auf beiden Seiten der Wunsch, oder der Impuls, sofort etwas zu verändern. Es kommt vor, dass in kritischen Situationen entschieden werden muss, ob es möglich und sinnvoll ist, die unerträglichen Gefühle auszuhalten und zu versuchen, sie zu verstehen, wodurch sie sich mildern – oder ob es notwendig ist, durch Handlungen (Hinzuziehen eines Dritten, Medikation, Klinik-Einweisung etc) die Autonomie des Patienten einzuschränken und die Abstinenzregel dem Prinzip des Sorgens und der Hilfeleistung sowie der Schadensvermeidung unterzuordnen. Die Folgen einer bewusst eingesetzten oder unbewusst entstandenen Abstinenzverletzung zeigen sich in Kränkungen und Schuldgefühlen, deren Bearbeitung weiterführen und die Beziehung stärken kann.
Wir wollen in dem Seminar anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Settings die Gefährdungsstellen, aber auch Potentiale für diese Erschütterungen und Abweichungen untersuchen.    
Literatur:
- Korte, Meinhard (2010): Abstinenz im psychoanalytischen Denken und Handeln. Vortrag auf der DPV-Tagung, Bonn, 15.5.2010. DPV Tagungsband Frühjahr 2010 oder auf Anfrage beim Autor erhältlich.
- Kammerer-Pinck, E. (2012): Behandlungstechnische Aspekte, die das hilfreiche Potential einer Psychoanalyse beeinträchtigen – aus der Erfahrung der Vertrauensleute mit Patientenbeschwerden“ Teil II, Anlage zum DGPT-Mitglieder Rundschreiben 1/2012
- Küchenhoff, J.(2016): Produktive und destruktive Negativität – zur Psychodynamik psychotischer Symptome, in: Matejek, N., Müller, T. : Negation in der Psychose, Vandenhoeck & Rupprecht, S. 29-46
- Privitera, A.R. (2013). Die Abstinenzregel in der psychoanalytischen Behandlungstechnik. Psyche – Z Psychoanal., 67(12):1191-1211
- Tibone, G. (2012): Behandlungstechnische Aspekte, die das hilfreiche Potential einer Psychoanalyse beeinträchtigen - aus der Erfahrung der Vertrauensleute mit Patientenbeschwerden - Teil I, Anlage zum DGPT-Mitglieder- Rundschreiben 1/2012

Psychoanalytische Entwicklungslehre

8.    Psychoanalytische Entwicklungslehre Teil II: Anale Phase (A.1, A.5, B.1)

Ehrhard Mohr, Silke Pless, Anne Schaefers, Julia Zotter-Jacobi
Zeit: Dienstags, 20:15-21:45 Uhr, am 22.10., 05.11.,19.11. und 17.12.2019 und 14.1. und 28.01.2020
Samstags von 10:00 -14:30 Uhr am 30.11. und 07.12.2019
Ort: FPI, GSR
Für Teilnehmer und Kandidaten des AFI und FPI ab Zulassung zur theoretischen Ausbildung.

Diese Veranstaltung ist der 2. Teil von insgesamt 5 Seminaren zur psychoanalytischen Entwicklungslehre. Zum Thema „Anale Phase“ werden Grundlagentexte von Psychoanalytikern verschiedener Richtungen gelesen und diskutiert. Literaturliste/Seminarplan und Anmeldung bitte per E-Mail bei der Dozentin (praxis@dr-pless.com, cc: ehr.mohr@gmail.com ab 01.09.2019).

9.    Entwicklungslehre V, 2. Teil: Das mittlere Erwachsenenalter (A.5, A.6, A.9, A.11, B.7)

Christiane Schrader
Zeit: Dienstags, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 29.10. und 3.12.2019, 21.1.2020
Ort: FPI, GSR (21.1. SFI, Seminar 2)
Gemeinsame Veranstaltung des FPI und AFI.
Für Teilnehmer und Kandidaten des AFI und FPI ab dem 1. Semester.

Wir befassen uns mit Entwicklungsaufgaben, Konflikten und Problemen im mittleren Erwachsenenalter und dabei insbesondere mit solchen der sexuellen und narzisstischen Entwicklung, mit der weiteren Entwicklung der Generativität und den Transformationen der unbewussten Identifizierungen und inneren Selbst- und Objektrepräsentanzen.
Der Semesterapparat in der Bibliothek wird weiter aufgefüllt. Semesterplan und Literaturliste werden an die bisherigen Seminarteilnehmer*innen verschickt. Die Aufnahme neuer Teilnehmer*innen ist noch möglich, Anmeldung bitte an cschrader.info-praxis@gmx.de ab 01.09.2019. Nach einer Einführung diskutieren wir auf der Grundlage von Texten, Medien, und Impulsreferaten.
Für die Teilnehmer und Kandidaten des AFI ist der 5. Teil der Entwicklungslehre kein Pflichtseminar, jedoch empfehlen wir sehr die Teilnahme, da dieses Seminar eine weitere Unterstützung in Ihrer Arbeit mit den Eltern sein wird.

10.    Geschwisterbeziehungen und ihre Bedeutung in der Psychoanalyse – Fortsetzung (A.1, A.5, A.6)

Silke Pless, Ricarda Wurtz, Ehrhard Mohr
Zeit: Samstag, 16. November, 10:00-15:00 Uhr
Ort: FPI, Großer Seminarraum

Die Geschwisterbeziehungen finden in der psychoanalytischen Literatur zunehmend Aufmerksamkeit. Gefühle von Rivalität und Neid, aber auch Solidarität und Besorgnis unter Geschwistern wirken von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Wir möchten einen Überblick über die Entwicklung des Themas ausgehend von Freud bis zu zeitgenössischen Autoren geben. Anhand ausgewählter Fragestellungen soll die horizontale Beziehungsebene in den Vordergrund gerückt und in der Gruppe diskutiert werden. Zur Illustration werden Beispiele aus Kunst und Kultur verwendet.
Literaturliste/Seminarplan und Anmeldung bitte per E-Mail bei der Dozentin (praxis@dr-pless.com, cc: ehr.mohr@gmail.com und r.wurtz@gmx.de).

Theorien des therapeutischen Prozesses und der psychoanalytischen Behandlungstechnik

11.    Psychoanalytische Behandlungstheorien (Teil 2 von 4 Semestern)
Der psychoanalytische Prozess / Deuten und Intervenieren
(A.3., A.4, B.1, B.2)

Birgit Gaertner, Rosemarie Kennel, Ingeborg Goebel-Ahnert, Andreas Pfeiffer, Tomas Plänkers, Jörg Scharff, Christiane Schrader
Zeit: Montags, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 14.10./ 21.10/ 28.10./ 11.11./ 18.11./ 25.11./ 02.12./ 09.12./ 16.12./ 13.01.20/ 20.01.20/ 27.01.20/ 03.02.20
Ort: SFI, Seminar 3
Für Ausbildungskandidaten/innen nach dem Vorkolloquium.

Das Seminar gliedert sich inhaltlich in zwei Abschnitte. Im ersten Teil geht es um den psychoanalytischen Prozess (3 Abende), im zweiten Teil um Deuten und Intervenieren (10 Abende). Dabei wird es nach einer jeweils begriffsgeschichtlichen Einführung unter anderem um folgende Themen gehen: Ich-psychologische Aspekte / Die therapeutische Wirkung von Deutungen / Prozessdeutung / Mentalisieren / Patientenzentrierte- und analytikerzentrierte Deutungen / Mit Lacan zurück zu Freud / Präverbale Kommunikation / Die Deutung in der Übertragung
Zwei Wochen vor Beginn des Seminars kann ein detaillierter Seminarplan mit Angaben über die Themen und die Dozenten und Dozentinnen der einzelnen Abende sowie die zur Vorbereitung empfohlene Literatur in der Geschäftsstelle des FPI abgeholt werden.

12.    Beendigung von Analyse und Psychotherapie (A.1, B.1, B.2)

Sibylle Drews
Zeit: Mittwochs, 18:15-19:45 Uhr
Ort: FPI, KSR
Das Seminar wendet sich an DPV-Ausbildungskandidaten (max. Teilnehmerzahl 8). Interessenten mögen sich bitte per Email (Sibylle.drews@drews-ffm.de) anmelden, so dass ich eine Liste mit einem Literaturüberblick zum Thema sowie Literaturangaben, die im Seminar besprochen werden, weiterleiten kann. In der SFI-Bibliothek ist überdies ein Handapparat zum Seminar eingerichtet.

13.    Der Beginn mit eigenen Behandlungen nach dem Vorkolloquium
(A.1, A.2.1, A.11, B.1, B.2, B.3, B.5, B.6)

Meinhard Korte, Hanau
In diesem Seminar sollen vor allem praktische Fragen behandelt werden: Gestaltung des äußeren Rahmens (Praxisraum, Sprechzeiten, Praxismanagement et cetera), Auswahl der Patienten (Indikation etc.), die Bedeutung der Zweitsicht, die Schaffung eines inneren und äußeren Raums für Ausbildungsanalysen, die Vorbereitung der analytischen Arbeit und die Gestaltung des Behandlungsrahmens (Vereinbarungen mit den Patienten etc.), Besonderheiten des Kandidatenstatus, Abfassung des Berichtes zum Antrag auf Kostenübernahme, Supervision, Kasuistische Seminare und Hauptseminare. Es geht in diesem Seminar um die analytische Begründung der Gestaltung des Rahmens und des jeweiligen konkreten Handelns.
Das Seminar ist offen für alle Kandidaten und für Teilnehmer kurz vor dem Vorkolloquium!
Zeit: 3-4 Doppelstunden nach Vereinbarung.
Teilnehmerzahl: maximal 10; Anmeldungen bei M. Korte per E-Mail bis 1 Woche vor Semesterbeginn (kontakt@praxis-dr-korte.de). 
Ort: Praxis Dr. Korte
Vorbereitung: Nach der Anmeldung wird ein Seminarplan abgestimmt – spezielle Themenvorschläge sind möglich – gegebenenfalls werden auch Literaturhinweise und Literatur verschickt.

Spezielle Behandlungskonzepte

14.    Fokalkonferenz (B.3)

Angelika Zoubek-Windaus
Zeit: Donnerstags, 11:15–12:45 Uhr, fortlaufend, ganzjährig, ausgenommen in den Schulferien
Ort: FPI, Großer Seminarraum

Anhand von Protokollen wird ein Behandlungsprozess von Stunde zu Stunde über einen definierten Zeitraum vorgestellt unter gleichzeitiger Anfertigung eines Konferenzprotokolls.
Ziel der Arbeit ist das Finden und Formulieren, sowie das prozessabhängige Verändern eines Behandlungsfokus, der den zentralen Konflikt des Patienten, seine damit verbundene Abwehrstruktur und die szenische Beziehungsgestaltung mit aufnimmt. Dabei steht der Vorgang des Fokalisierens im Zentrum, welcher auf fokale Kurzzeittherapien im engeren Sinne (Fokaltherapien) ebenso seine Anwendung findet, wie settingunabhängig auf zeitlich begrenzte (ca. 25 Stunden) Phasen niedrig- oder höherfrequenter Langzeittherapien.
Die Konferenz findet ganzjährig wöchentlich statt. Es handelt sich um eine halb offene Gruppe, die maximal 10 Teilnehmer umfassen kann. Die Gruppe ist geöffnet für interessierte Mitglieder des FPI, AFI, Kandidaten der beiden Institutsausbildungsgänge und des MPI, sowie für Kollegen mit abgeschlossener TFP-Weiterbildung. Die Teilnahmezeit sollte mindestens 1 Jahr umfassen. Es wird erwartet, dass alle teilnehmenden Kolleg*innen auch bereit sind, eigenes Fallmaterial vorzustellen.
Die Veranstaltung ist zertifiziert und wird als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.
Interessenten wenden sich bitte an: Angelika Zoubek-Windaus: zoubek-windaus@t-online.de

15.    Einführung in die Gruppenanalyse (A.6, A.9, B.2,3,8)

Friedrich Markert, Helga Wildberger
Zeit: Montags, 20:15-21:45 Uhr
Ort: FPI, KSR
Termine: 21.10., 04.11., 18.11., 02.12., 16.12.2019, 20.01. und 03.02.2020
Die Veranstaltung richtet sich an Mitglieder und Kandidaten des FPI, AFI und der TfP.
Interessenten bitten wir sich per Email anzumelden bei friedrich.markert@t-online.de oder bei hwildberg@aol.com.

16.    Supervision der klinischen Arbeit mit geflüchteten Patientinnen und Patienten (A.2, A.4, B.1-B.6)

Britta Heberle; Željko Čunović
Das Seminar findet ganzjährig, ausgenommen in den hessischen Schulferien statt.
Zeit: Mittwochs (Leitung Britta Heberle) vierwöchentlich, 10:30-12:00 Uhr
Termine: 2019: 14.08., 09.10., 06.11., 04.12. 2020: 29.01., 26.02., 25.03.
Zeit: Dienstags (Leitung Željko Čunović) vierwöchentlich, 13:00-14:30 Uhr
Termine: 20.08., 17.09., 15.10., 12.11., 10.12. 2020: 21.01., 18.02., 17.03.
Ort: FPI, Großer Seminarraum

Die Supervisionsgruppen sind offen für alle interessierten Kolleginnen und Kollegen: Kandidaten, Kandidatinnen und Mitglieder von FPI, AFI, DPG sowie die klinisch tätigen Mitarbeiter*innen des SFI, von FATRA und des Evangelischen Regionalverbands. Schwerpunkt ist die klinische Arbeit mit Patientinnen und Patienten, die im Rahmen der aktuellen Flüchtlingsbewegungen die Ambulanzen des Psychoanalytischen Zentrums aufsuchen.
Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen an unsere klinisch-analytische Kompetenz, zumal die Arbeit mit dieser Patientengruppe oftmals nicht unter den Routinebedingungen der Richtlinienvorgaben durchgeführt werden kann.
Neue Interessenten werden gebeten, sich bei der Supervisorin bzw. dem Supervisor anzumelden.

17.    Behandlungstechnisches Seminar zu Migration und Trauma (B.1., B.2., B.4., B.5., B.6.)

Željko Čunović, Rosalba Maccarrone Erhardt, Patrick Meurs (SFI), Alexa Negele, Erwin Sturm, Nadine Teuber
Gast: Kurt Grünberg

Zeit: Donnerstags, 20:15-21:45 Uhr, 3x im Wintersemester
Termine: 24.10., 05.12.2019 und 23.01.2020
Ort: FPI, Großer Seminarraum

Es handelt sich um die Fortsetzung eines Seminars aus dem letzten Semester. Der Schwerpunkt des behandlungstechnischen Seminars liegt auf der Bedeutung des interkulturellen Kontextes für die psychoanalytische Arbeit. Ziel des Seminarangebots ist die Erarbeitung einer kultur- und differenzsensiblen Behandlungstechnik im Kontext von Trauma, Migration und Flucht.
Aktuelle Texte, Videos und Fallbeispiele werden in Bezug gesetzt zu spezifischen Fragen in der Behandlung von Geflüchteten unter besonderer Berücksichtigung der psychosozialen und rechtlichen Situation. Besondere Übertragungs- und Gegenübertragungskonstellationen im Rahmen von Trauma und Migration sowie im Umgang mit Dolmetscher*innen werden reflektiert. Hinzu kommt die Möglichkeit der interdisziplinären Diskussion im Rahmen der Projekte des Psychosozialen Verbundes Rhein-Main, PSV (fatra, ERV, AFI, SFI und FPI). Das Seminar findet fortlaufend statt, der Besuch der vorangegangenen Seminare ist jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme. Wir laden Seminarteilnehmer*innen ein, eigene Fälle vorzustellen.
Die Veranstaltung ist offen für Ausbildungsteilnehmer*innen und Kandidat*innen der DPV, der TfP-Ausbildung, des AFI und der DPG, sowie für Mitglieder und Gäste. Neue Seminarteilnehmer*innen können jederzeit dazukommen. Wir bitten um vorherige Anmeldung. Max. 20 Personen.
Anmeldung per E-Mail an: praxis@cunovic.de

Begleitung im psychiatrischen Jahr

18. Für Ausbildungsteilnehmer im psychiatrischen Jahr: Psychoanalytische Praxisbegleitung (A.2.3)

Christa Schlierf
Zeit: Mittwochs, 20:00-21:30 Uhr, vierzehntäglich
Termine: Erster Termin am 23.10., ab dann vierzehntäglich
Ort: FPI, Raum 3

Das Seminar soll die Möglichkeit eröffnen, die Eindrücke und Erfahrungen dieses praktischen Ausbildungsabschnitts aus einer psychoanalytischen Haltung heraus zu reflektieren.
Bitte Voranmeldung bei der Dozentin.

Forschung und Evaluation in der Psychotherapie

19. Wissenschaftlicher Austausch am SFI (A.3, A.10)

Vera King, Patrick Meurs
Termine: i. d. R. Donnerstags, 11:30-13:00 Uhr 
Ort: Hörsaal 1. Stock

Der wissenschaftliche Austausch soll dazu dienen, in das der Psychoanalyse eigene Verständnis von Wissenschaft und in ihre spezifische Forschungsmethodologie einzuführen. Im Stile eines Kolloquiums sollen konkrete Forschungsprojekte (aus der interdisziplinären Grundlagenforschung und mit extraklinischem Forschungsdesign) vorgestellt werden. Zudem sind einige nationale wie internationale Gäste eingeladen. Sowohl interessierte Kandidaten und Kandidatinnen als auch Kolleginnen und Kollegen sind herzlich zu diesem wissenschaftlichen Austausch eingeladen. Die öffentlichen Termine und Themen finden Sie auf der Website des SFI.

Kasuistische Seminare

Die Teilnahme am Kasuistischen Seminar ist nach dem Vorkolloquium verpflichtend.

20.   Technisch-kasuistisches- und Forschungsseminar nach dem 3-level-model (A.3., A.4, A.9, A.10, B.1-3, B.5-7)

Marianne Leuzinger-Bohleber, Rosemarie Kennel, Gertrud Reerink
Zeit: Montags, 20:15-21:45 Uhr
Beginn: 14. Oktober 2019, fortlaufend
Ort: SFI, Seminar 1 (am 28.10. im FPI, KSR)

In diesem kasuistischen Seminar werden jeweils vier Sitzungen für einen Fall zur Verfügung stehen. Im Laufe des Semesters werden dem entsprechend nur drei eher fortgeschrittene Fälle bearbeitet.
Nach einer teil-strukturierten Methode, die in der ersten Sitzung vorgestellt wird, wird eine Sitzung vom Anfang der Behandlung, eine aus der Mitte und eine aktuelle vorgestellt, die Diskussion protokolliert und die Behandlung auf dieser Grundlage evaluiert. Insbesondere geht es darum, Vorstellungen etwa über zentrale Konflikte und Behandlungsziele, die sich aus der Betrachtung der Anfangssitzungen ergeben, anhand der Sitzungen des weiteren Behandlungsverlaufs zu überprüfen.
Aufgrund der Protokollierung der Diskussion handelt es sich um ein recht arbeitsintensives Verfahren, das eine hohe Verbindlichkeit der Teilnehmer*innen voraussetzt. Andererseits ist es ein Verfahren, mit dem Behandlungsverläufe mit der uns geläufigen Methode der Falldiskussion untersucht werden können.
Die Ergebnisse können im Anschluss zum Erstellen des Berichts für Hauptseminare genutzt werden.
Neue Teilnehmer bitte bei Frau Leuzinger-Bohleber per Email (m.leuzinger-bohleber@gmx.de) anmelden.

21.   Kasuistisches Seminar für Kandidaten des FPI (B.1-3, B.5-7)

Thomas Charlier, Charlotte Günther
Zeit: Mittwochs, 20:15-21:45 Uhr
Beginn: 16.10.2019
Ort: SFI, Seminar 1

Eine rechtzeitige Anmeldung vor Seminarbeginn (ca. 14 Tage) bei den Seminarleitern ist notwendig, damit eine ausgeglichene Verteilung auf die Seminare gewährleistet ist.

22.   Kasuistisches Seminar für Kandidaten des FPI (B.1-3, B.5-7)

Meinhard Korte, Anna Leszczynska-Koenen
Zeit: Mittwochs, 20:15-21:45 Uhr
Beginn: 16.10.2019
Ort: SFI, Seminar 2

Eine rechtzeitige Anmeldung vor Seminarbeginn (ca. 14 Tage) bei den Seminarleitern ist notwendig, damit eine ausgeglichene Verteilung auf die Seminare gewährleistet ist.

23.   Kasuistisches Seminar für Kandidaten des AFI und des FPI 
(B.1, B.2, B.3, B.5, B.6, B.7)

Britta Heberle, Iris Nikulka, Adelheid Staufenberg
Zeit: Mittwochs, 20:15-21:45 Uhr
Beginn: 16.10.2019
Ort: SFI, Seminar 3

In diesem kasuistischen Seminar können Fälle von Kindern, Jugendlichen und Er-wachsenen vorgestellt werden. Kandidaten des FPI haben die Möglichkeit, die Arbeit mit dem realen Kind und der Sprache der Kinderanalyse zu erfahren, in der das Handeln, das Rhythmisch-Sensorische im Spielen und Gestalten im Vordergrund stehen und versprachlicht werden müssen. Die Kandidaten des AFI erfahren das rekonstruierte Kind in der Erwachsenenanalyse und die Sprache der Erwachsenenanalyse, in der die Bedeutung der Worte, das Diskursive, mehr im Vordergrund stehen. Beide „Sprachen“ und Arten des „Spielens“ bereichern die analytische Arbeit mit allen Altersstufen. In Absprache mit den Teilnehmern möchten wir mindestens einen Termin für die Arbeit mit theoretischen Texten zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Erwachsenen- und Kinderanalyse verwenden. Die Kandidaten des AFI können in diesem Seminar auch ihre große Kasuistik absolvieren.
Bitte melden Sie sich via Email bei den Dozentinnen an (mail@britta-heberle.de und adelheid.staufenberg@anna-freud-institut.de). Eine rechtzeitige Anmeldung vor Seminarbeginn (ca. 14 Tage) bei den Seminarleiterinnen ist notwendig, damit eine ausgeglichene Verteilung auf die Seminare gewährleistet ist.

24.   Kasuistisches Hauptseminar (B.1, B.3, B.5)

Zeit: Donnerstags, 20:15–21:45 Uhr
Ort: N.N.
Zur Anmeldung bitte frühzeitig die Anmeldeformulare in der Geschäftsstelle anfordern.

Neue Entwicklungen in der Psychoanalyse

25. Zwischenleibliche Aspekte der Kommunikation - Einübung in Selbst- und Fremdwahrnehmung (B.1, B.2, B.3, B.5, B.6) (für Ausbildungsteilnehmer und -kandidaten am FPI und AFI)

Jörg Scharff
Zeiten: Samstags, 10:00-13:00 Uhr
Termine: vier Samstagvormittag nach Absprache, Anmeldung bis 2 Wochen vor Semesterbeginn per E-Mail bei Dr. Jörg Scharff (joerg.scharff@dpv-mail.de)
Ort: FPI

Kommunikation im therapeutischen Raum ist immer auch eine zwischenleibliche. Das Verstehen der Vorgänge im analytischen Feld bedarf eines Sich-Einlassens auf deren leibliche Dimension und eines Erspürens der unmittelbaren sinnlichen Einwirkung aufeinander. Hier blickt der Analytiker nicht objektivierend auf das Geschehen, sondern lässt sich von ihm leiblich ergreifen.
In diesem Seminar soll die Selbst- und Fremdwahrnehmung geschult werden, zum einen hinsichtlich des musikalischen Aspekts der sprachlichen Äußerungen (Ton, Rhythmus, Artikulation, »Sound« usw.,) aber auch der »Sprache des Leibes« mit seiner Gestik, Mimik, dem Gesamt seiner Bewegungs-Aura.
"Man nimmt den Anderen wahr, indem man seine Eigenschaften durch die eigenen körperlichen Empfindungen erfährt..." (Ogden)
Literatur: Jörg M. Scharff (2010): Die leibliche Dimension in der Psychoanalyse. Brandes&Apsel, S. 172-189.

Seminare zur Vorbereitung auf die PTG-Prüfung

26.    Behandlungsverfahren bei Paaren, Familien und Gruppen (A.6, A.9)

Christine Colditz, Ilse Weber-Dehe
Zeit: Samstag 08.02.2020, 9:00-14:00 Uhr
Ort: FPI, GSR

Interessenten der Ausbildung am FPI und AFI können nach persönlicher Anmeldung bei Christine Colditz am Seminar der TfP-Gruppe teilnehmen.

27.    Verhaltenstherapie (A.1,2,9; B.3)

Jörg Stenzel
Zeit: Samstags, 10:00-15:00 Uhr
Termine: 26.10., 09.11. und 14.12.2019, 25.1.2020
Ort: FPI, GSR (26.10., 25.1) und SFI, Seminar 2 (9.11. und 14.12.)

In den vier Veranstaltungen sollen den TeilnehmerInnen die allgemeinen Grundlagen der Verhaltenstherapie vermittelt werden (Theoretische Grundannahmen und das verhaltenstherapeutische „Weltbild“, Erklärungsmodelle zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Erkrankungen, wichtige Behandlungskonzepte und die bedeutendsten Behandlungstechniken). Hierfür wird der offizielle Gegenstandskatalog der Prüfungen zur Grundlage genommen. Neben der reinen Wissensvermittlung zur Prüfungsvorbereitung sollen die TeilnehmerInnen aber auch ein realitätsnahes und plastisches Bild davon erhalten, wie eine verhaltenstherapeutischen Behandlung abläuft und welche Möglichkeiten und Grenzen diese Behandlungsmethode hat.

28.    PTG-Arbeitsgruppe (B.1)

Sahar von Gellhorn
Zeit und Ort bei der Seminarleiterin nachfragen. 

Seminar zur Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung nach dem PTG. Alle 11 Themengebiete werden anhand von Erläuterungen und Fragen zur Thematik bearbeitet werden. Der regelmäßige Besuch dieses Seminars wird den Kandidatinnen und Kandidaten in fortgeschrittenem Ausbildungsstadium empfohlen. Das Seminar ist offen für Kandidaten des Anna-Freud-Instituts und des FPI. Teilnahme nur mit Anmeldung bei der Dozentin per Email: sahar@vongellhorn.de

Seminare, die in der TfP-Ausbildung angeboten werden und für DPV-Ausbildung offen sind

29.    Behandlungsverfahren bei Paaren, Familien und Gruppen (A.6, A.9)

Christine Colditz, Ilse Weber-Dehe
Zeit: Samstag 08.02.2020, 9:00-14:00 Uhr
Ort: FPI, GSR

Interessenten der Ausbildung am FPI und AFI können nach persönlicher Anmeldung bei Christine Colditz am Seminar der TfP-Gruppe teilnehmen.

30.    Psychopharmakologie (A.8)

Stefan Koob
Blockseminar am Samstag, den 09.11. und Samstag den 16.11.19, 9:00-13:00 Uhr
Ort: SFI, Seminar 3

Interessenten der Ausbildung am FPI können nach persönlicher Anmeldung bei Stefan Koob in geringer Anzahl am Seminar der TfP-Gruppe teilnehmen.

Seminare, die vom AFI angeboten werden und für die DPV-Ausbildung offen sind

31.    Säuglingsbeobachtungsseminar zur Psychologie des ersten Lebensjahres (A.1, B.8)

Sandra Bürskens, Marion Müller-Kirchhof
Zeit: Montag 12:00 - 13:30 Uhr
Ort: Schubertstraße 14, 60325 Frankfurt, fortlaufend, wöchentlich

In dieser Gruppe sind noch Plätze frei. Bitte melden Sie sich bei den Dozentinnen und bei der Ausbildungsleiterin im AFI an.

Die Seminare zur Säuglingsbeobachtung finden etwa ein Jahr lang wöchentlich statt und sind teilweise schon eine geschlossene Gruppe von 3-5 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Teilnahme bei noch offenen Gruppen ist nur nach persönlicher Anmeldung bei den Dozentinnen möglich. Interessierte, die nicht mehr aufgenom-men werden können, melden sich bitte bei der Ausbildungsleitung im AFI. Die Teil-nahme eröffnet den FPI-Ausbildungskandidaten und -teilnehmern die Möglichkeit, später auch in der Babyambulanz mitzuarbeiten.

32.    Geschlechtsspezifische Entwicklung unter Aspekten interkultureller Erfahrung

Claudia Burkhardt-Mußmann
Termine: Samstag 7.12. und Samstag 14.12. 2019 jeweils von 10:00-14:00 Uhr
Ort: SFI, Seminar 1 und AFI-Biblothek am 7. Dezember

Die Veranstaltung schließt an das Seminar vom WS 2018 an, das sich mit interkulturellen Aspekten frühkindlicher Kommunikation auseinandergesetzt hatte. Wir werden abermals auf Fallmaterial aus den Präventionsangeboten der psychoanalytisch basierten ERSTE SCHRITTE- Gruppen zurückgreifen. Dieses Mal mit der Frage nach elterlichen/mütterlichen Konzepten von Jungenentwicklung und der Frage nach Einflussfaktoren, die diese verändern. Veränderungen entstehen, folgt man M. Nadig, „an Orten, an denen Gemeinsamkeiten und Fremdes gleichzeitig präsent sind und ausgehandelt werden“ (Nadig, 2008, S. 95-99).  
Interessierte mögen sich bitte unter folgender Mailadresse anmelden: claudia.bmussmann@anna-freud-institut.de 
Literatur wird im Institut ausgelegt.

33.    ADHS: Konzepte zur Ätiologie – Psychodynamik – Behandlungstechnik (A.2.1-3, B.1., B.2, B.3, B.7)

Hans von Lüpke, Adelheid Staufenberg
Zeit: Samstags, 25. Januar und 1. Februar 2020, 10-16 Uhr
Ort: Seminar 4

Wir möchten die Grundlagen der ADHS-Kontroverse skizzieren, das psychoanalytische Verständnis der massenhaft erteilten Diagnose erarbeiten und die psychoanalytische Kompetenz der Seminarteilnehmer im Umgang mit der ADHS-Diagnose stärken. Themen werden sein: Die Medizingeschichte der ADHS und ihrer Vorläuferdiagnosen, die Frage nach der Genese der diagnostizierten oder vermuteten Funktionsstörungen des Gehirns, das Zusammenspiel von Genetik und Epigenetik; die parallel verlaufende und von der vorherrschenden biologischen Strömung der Psychiatrie nicht integrierte Perspektive der Psychoanalyse. Soziale Faktoren und gesellschaftliche Veränderungen im Verständnis von "Kindheit" sowie die Geschlechterspezifizität der Diagnoseverteilung werden berücksichtigt. Fragen der Behandlungstechnik und die Bedeutung der begleitenden Arbeit mit den Eltern stellen einen weiteren Schwerpunkt dar.
Bitte melden Sie sich an: adelheid.staufenberg@anna-freud-institut.de, Sie erhalten dann auch Seminarplan und Literaturliste.

34. Fokalkonferenz (A.4, A.7, B.2, B.3, B.4)

Eberhard Windaus
Zeit: Montags 11:15-12:45 Uhr, wöchentlich, fortlaufend außer in den Schulferien
Beginn: 21. Oktober 2019
Ort: SFI, Seminar 4
Teilnahme: Kandidaten und Niedergelassene nach persönlicher Anmeldung.

Die Fokalkonferenz findet das ganze Jahr über (außer Schulferien) fortlaufend statt. Die Teilnahme setzt die Bereitschaft zur Vorstellung von eigenem Fallmaterial voraus. Dieses wird dahingehend untersucht, ob eine Indikation für eine Fokaltherapie besteht. Die Fokaltherapie wird von der Gruppe in Intervision begleitet und protokolliert. Die Konferenz wird als klinisch-praktische Fortbildung von der LPPKJP Hessen mit 2 Punkten zertifiziert.

Mit Unterstützung vom Förderverein des Anna-Freud-Instituts:

35.    Geschlecht und sexuelle Orientierung in Auflösung - was bleibt? (A.1, A.4, A.5, B.4)

Sophinette Becker
Moderation: Adelheid Staufenberg
Zeit: Samstag, 19. Oktober 2019,10:00 bis 12:00 Uhr
Ort: SFI, Hörsaal

Die Grenzen zwischen den Geschlechtern werden flexibler, die Trennschärfe zwischen den sexuellen Orientierungen nimmt ab. Viele alte Gewissheiten in Bezug auf Geschlecht (Weiblichkeit/Männlichkeit) und sexuelle Orientierung (hetero, homo, bi?) sind ins Wanken geraten - und existieren gleichzeitig fort. Derzeit findet einerseits eine machtvolle Re-Biologisierung des Diskurses über Geschlecht und sexuelle Orientierung statt, andererseits gilt Geschlecht als konstruiert und beliebig veränderbar. Es scheint unklarer denn je, was weiblich und was männlich ist –  auch in der Psychoanalyse. Auf diesem Hintergrund soll im Vortrag den Fragen nachgegangen werden, was Geschlecht und sexuelle Orientierung in der heutigen Zeit bedeuten, und welche psychoanalytische Konzeptionen dabei hilfreich sind.

Wegen des großen Interesses wiederholen wir den Vortrag von Frau Becker, den sie uns schon im Dezember 2018 gehalten hat. Der Vortrag ist wieder für die Mitglieder, Ausbildungsteilnehmerinnen und Kandidaten von AFI und FPI offen. Wir bitten wegen der Raumplanung um Anmeldung bei: sekretariat@anna-freud-institut.de

36.     Workshop zum Vortrag mit Sophinette Becker, Fallvorstellung von Dawid Jahn

Zeit: Samstag, 19. Oktober 2019,13:00 bis 15:00 Uhr
Ort: SFI, Hörsaal

Der Workshop zum Vortrag und mit der Fallvorstellung zentriert sich auf transsexuelle Entwicklungen in Zeiten der Entpathologisierung, die oft mit einer Entpsychodynamisierung und der zunehmenden Behandlung von „transsexuellen“ Kindern mit Pubertätsblockern einhergeht. Was bedeutet das für die Psychotherapie und für den Umgang mit dem transsexuellen Wunsch, der sich im Einzelfall auch als eine kreative Abwehrleistung, als lebbarer Ausweg aus einem unerträglichen psychischen Dilemma erweisen kann? Fallbeispiele der Teilnehmer sind willkommen.

Der Workshop ist im Unterschied zum Vortrag nur für die Ausbildungsteilnehmerinnen und Kandidaten von AFI und FPI offen. Wir bitten wegen der Raumplanung um Anmeldung bei: sekretariat@anna-freud-institut.de

37.    Die Szene - das Feld. Zur Konzeptualisierung von Intersubjektivität bei Lorenzer und bei Ferro

Angelika Ramshorn Privitera
Zeit: Dienstag, 11. Feb. 2020, 20:15-21:45 Uhr
Ort: SFI, kleiner Hörsaal (Seminar 1+2)

Ich befasse mich in meinem Vortrag mit den mittlerweile zu Schlüsselbegriffen des intersubjektiven Denkens gewordenen theoretischen Konzepten von „Szene“ (Lorenzer/Argelander) und „Feld“ (Ferro). Überraschende Übereinstimmungen ebenso wie eine klare Unterschiedlichkeit der beiden Konzepte leiten meine Gegenüberstellung. Dabei werde ich zeigen, welche konträren Denkrichtungen sich hinter der vordergründigen Ähnlichkeit der Begriffe verbergen.
Bitte melden Sie sich zwecks besserer Raumplanung an: sekretariat@anna-freud-institut.de

Seminare / Foren offen für alle Ausbildungsgänge

38. Ethik Forum am FPI

Organisation: Reinhard Otte
Zeit: Donnerstags, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 28.11.19 und 06.02.19
Ort: FPI, GSR

Ein Ergebnis des Institutstags Ethik des FPI im Juni 2018 war die Empfehlung zur Einrichtung eines regelmäßigen Forums am FPI zu Fragen der Ethik. Dem wollen wir, die Vorbereitungsgruppe des Institutstages, beginnend im WS 2018/19 nachkommen. Das Ethik - Forum ist offen für alle Mitglieder des FPI und alle Ausbildungsteilnehmer*innen und -kandidat*innen der DPV- und TfP- Ausbildungsgänge. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und es besteht keine Verpflichtung zu einer kontinuierlichen Teilnahme. Es können bei Bedarf von den Teilnehmer*innen des Forums kurze Impulsreferate zu ethischen Problemen vorbereitet werden, noch wichtiger ist uns das Angebot an die Teilnehmer*innen, eigene Fragen und Ansichten zu ethischen Problemen einzubringen und mögliche Unsicherheiten im Umgang mit ethischen Fragen zu diskutieren. Themenvorschläge können an Reinhard Otte geschickt werden, aber auch noch am Abend selbst eingebracht werden. Jeweils ca. 14 Tage vor dem Termin wird von einem Koordinator eingeladen. Bei Fragen können Sie sich an Reinhard Otte (otte.frankfurt@t-online.de.) oder an Sarah Römisch (s.roemisch@gmx.net., Ansprechpartnerin für Ausbildungsteilnehmer*innen -kandidat*innen) wenden.

Seminare des DPG-Instiuts, die für die DPV-Ausbildung offen sind

39.    Hochfrequentes Behandeln

Babette Saebisch
Zeit: Freitag, 01.11., 19.30-21.00 Uhr, Samstag, 14.12. und Samstag, 18.01., 10.00-13.15 Uhr
Ort: DPG-Institut, Mendelssohnstraße 49

In diesem Seminar sollen die Teilnehmer*innen einen ersten Eindruck davon gewinnen können, welche behandlungstechnischen Aspekte beim hochfrequenten analytischen Behandeln mit mehr als drei Wochenstunden eine Rolle spielen. Wir wollen uns dem Thema dabei nicht primär aus theoretischer Perspektive nähern, sondern vor allem praktisch, anhand der Lektüre und Diskussion von Fallbeispielen; diese Diskussion soll dann nach Bedarf punktuell durch die Diskussion theoretischer Gesichtspunkte ergänzt werden.
In einer ersten Sitzung, die der Einführung in das Seminarthema und der Detailplanung dient, werden hierzu Referate vergeben; idealerweise sollte jede/r Teilnehmer*in an einem der beiden dann folgenden Samstage der Gruppe einen der in dem zur Lektüre ausgewählten Band von Wegner und Henseler versammelten Fälle vorstellen. Welche Fälle dies sein werden und auf welche Punkte in den Präsentationen schwerpunktartig eingegangen werden sollte, wird in der ersten Sitzung genauer besprochen werden, nachdem wir uns anhand des Prologs des Buches mit dem Thema bekannt gemacht haben werden. Zudem sollte jede/r Teilnehmer*in bis zu den Samstagssitzungen einen (sehr kurzen) Teil aus dem Manual von Danckwardt und Gattig erarbeiten, um uns dann in der Diskussion als ‚Experte‘ für einzelne theoretische Detailfragen zur Verfügung zu stehen.
Nähere Angaben zur Literatur und Seminarvorbereitung entnehmen Sie bitte dem online-Vorlesungsverzeichnis des DPG-Instituts.

40.    Seminar Psychoanalyse und Homosexualität

Lutz Garrels
Termine: Freitags, 17.01., 24.01., 31.01. und 07.02.2020, 17:15-18:45 Uhr
Ort: DPG-Institut, Mendelssohnstraße 49

Psychoanalyse hat sich lange an der Pathologisierung Homosexueller beteiligt. Ein hervorstechender Repräsentant dafür war der amerikanische Psychoanalytiker Charles Socarides. Erst relativ spät hat hier ein Umdenken eingesetzt. Eine Auseinandersetzung mit der eigenen früheren und aktuellen Haltung zur Homosexualität hat in der psychoanalytischen Community - außerhalb der intersubjektiven und relationalen Psychoanalyse - allerdings nur sehr vereinzelt stattgefunden.
In diesem Seminar soll ein Aufsatz von Socarides gelesen und - in Verbindung mit einer kritischen Auseinandersetzung von Martin Dannecker - diskutiert werden. Weitere Texte können dann zur Vertiefung des Themas miteinander ausgewählt werden.
Nähere Angaben zur Literatur und Seminarvorbereitung entnehmen Sie bitte dem online-Vorlesungsverzeichnis des DPG-Instituts.

41.    Persönlichkeitsstörungen II

Norma Heeb
Termine: Freitags, 20.09., 27.09., 18.10., 25.10., 17:15-18:45 Uhr
Ort: DPG-Institut, Mendelssohnstraße 49

Im Seminar sollen ausgewählte psychoanalytische Konzeptionen zu Persönlichkeitsstörungen – insbesondere narzisstische- und Borderline-Persönlichkeitsstörungen - diskutiert sowie deren klinische Erscheinungsformen und behandlungstechnische Fragestellungen erörtert werden. Vignetten aus eigenen Behandlungen sind willkommen.
Die Texte zur Vorbereitung auf die erste Sitzung liegen rechtzeitig aus.
Nähere Angaben zur Literatur und Seminarvorbereitung entnehmen Sie bitte dem online-Vorlesungsverzeichnis des DPG-Instituts.

Weiterbildung am FPI

42. Weiterbildung Psychoanalytische Sozial- und Kulturtheorie (psa SuK) in der DPV

 

 „Die Reife eines Ichs oder einer Kultur ist am Maß der Anerkennung des Unbewussten zu erkennen“ (Hartmut Böhme)

Ursprünglich als Therapie körperlich-seelischer Erkrankungen konzipiert, entfaltet die Psychoanalyse ihren nachhaltigen Einfluss auch in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. In diesem Sinne richtet sich die Weiterbildung psaSuK an AkademikerInnen verschiedener Berufsgruppen, an PhilosophInnen, PädagogInnen, TheologInnen, SoziologInnen ebenso wie an JuristInnen, Kunst-, Kultur- und WirtschaftwissenschaftlerInnen. Gemeinsam ist all diesen unterschiedlichen Arbeitsfeldern, dass die psychoanalytische Methode mit ihrem Bezug zum Unbewussten dort einen fruchtbaren Anwendungsbereich finden könnte.
Weitere Informationen auf der Website des Instituts oder bei den Beauftragten Mahrokh Charlier

Arbeitsgruppen am FPI

Sofern nicht anders angegeben:
• für Mitglieder des FPI sowie Teilnehmer und Kandidaten der psychoanalytischen Ausbildung offen.

43.    Arbeitsgruppe zur Kulturtheorie, Religion und Psychoanalyse (A.1)

Organisation: Fakhri Khalik
Termine: Jeden letzten Montag des Monats um 20:30 Uhr
Anfragen zur Teilnahme und Ort bitte an Fakhri Khalik (fakhrikhalik@yahoo.de).

44.    Arbeitsgruppe Psychoanalyse und Alter (A.5, B.3)

Cornelia Hühn, Christiane Schrader
Zeit: Mittwochs, 20:00-21:30 Uhr
Termine:

Offene Intervisionssitzungen zur psychoanalytischen Behandlung älterer Patientinnen in verschiedenen Settings. In dem Arbeitskreis stellen wir Behandlungen mit älteren Patient*innen in unterschiedlichen Settings vor und lesen gemeinsam Literatur zum Thema – mit gelegentlichen selbstreflexiven Bezügen zur Thematik des Alters und Alterns. Außerdem findet ein Austausch über und Informationen zu Tagungen zur Thematik statt.
Die Veranstaltung ist offen für Mitglieder und Kandidaten. Wir bitten um persönliche Anmeldung bis spätestens 14 Tage vor den Terminen bei Cornelia Hühn, Tel.: 069-70793254.

45.    Analytisches Arbeiten in der niederfrequenten Langzeittherapie (A.9, B.3, B.5)

Christa Schlierf, Angelika Zoubek-Windaus
Fortlaufende Arbeitsgruppe mit 7 Terminen jährlich
Zeit: Dienstags, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 17.09., 19.11.2019, 21.1.,18.2. und 17.3.2020
Ort: SFI, Seminar 1 (17.9.); FPI; KSR (19.11.); FPI, GSR
Voranmeldung erforderlich. Das Seminar ist auch offen für TfP-Ausbildungsteilnehmer.

Zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit wird diese AG als halboffene Gruppe geführt. Anhand von Fallvorstellungen und Prozessverläufen sowie unter Einbeziehung von Literatur loten wir die Implikationen eines niederfrequenten Settings aus. Dabei werden die verschiedenen Settingvarianten hinsichtlich Frequenz und Position auch als Ausdruck eines jeweils spezifischen Handlungsdialogs verstanden. In diesem Kontext beschäftigen wir uns mit wechselnden Fragestellungen wie: Symbolisierungsprozesse im niederfrequenten Setting; Interventionsformen, die emotionale Resonanz und Evidenz ermöglichen, u.a.
Die Veranstaltung ist zertifiziert und als Qualitätszirkel mit Fortbildungspunkten anerkannt.

46.    Jour Fixe

Jörg Scharff
Regelmäßiges Forum für die klinische Falldiskussion der Mitglieder des FPI
Jeden zweiten Dienstag des Monats (mit Ausnahme der hessischen Schulferien)
Zeit: Dienstags, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 12.11., 12.12.19, 14.1., 11.02, 10.03.2020
Ort: FPI, GSR

47.    Lacan-Seminar mit Raymond Borens (A.2)

Zeit: Samstags, 9:30-13:30 Uhr
Termine: 21.09., 19.10., 09.11., 14.12.2019 und 25.01., 22.02., 14.03., 25.04., 19.09., 17.10., 07.11., 12.12.2020
Ort: FPI, Großer Seminarraum, 25.01., Kleiner Seminarraum

Fortlaufende Arbeitsgruppe mit ca. 8 Terminen jährlich für Mitglieder und Kandidaten der Psychoanalytischen Institute sowie Gäste. Im Seminar werden Texte von Jacques Lacan gelesen und diskutiert. Zur klinischen Vertiefung können eigene Behandlungen supervidiert werden. Für Neueinsteiger sind Grundkenntnisse hilfreich, da das Seminar schon länger besteht.
Die anfallenden Seminarkosten teilen sich die Teilnehmer.
Anmeldung bei Andreas Pfeiffer, E-Mail: andreas.pfeiffer@dpv-mail.de

48.    Fortlaufende Arbeitsgruppe mit Raymond Borens (A.2)

Zeit: Freitags, 17:00-20:00 Uhr
Termine: 20.09., 18.10., 08.11., 13.12.2019 und 24.01., 21.02., 13.03., 24.04., 18.09., 16.10., 06.11., 11.12.2020
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum

Über die Lektüre von Jacques Lacan (und vereinzelt auch anderer 'benachbarter' Texte) und mit Hilfe der theoretischen Erläuterungen Raymond Borens wollen wir uns einen Zugang zur Theorie Jacques Lacans erarbeiten und aufeinander aufbauend weiterführen. Es besteht zudem das Angebot von Herrn Borens, zusätzlich im Rahmen einer Fallsupervision die klinischen Implikationen der lacanianischen Theorie kennenzulernen.
Die Gruppe besteht schon seit einigen Jahren und versteht sich als fortlaufende Arbeitsgruppe. Neue Teilnehmer sollten daher Interesse an einer langfristigen Mitarbeit haben. Die anfallenden Seminarkosten teilen sich die Teilnehmer. Kontakt bitte über Martina Moog-Jahn, Tel. 069/561243 oder m.moog-jahn@hotmail.de

49.    Arbeitsgruppe Paartherapie (A.9, B.3, B.5)

einmal im Monat
Ort: nicht am FPI
Anfragen zur Teilnahme bitte an Christine Colditz, 069-145 823, E-Mail: christine.colditz@gmx.de

Die Arbeitsgruppe besteht seit 10 Jahren und hat, vor dem Hintergrund unserer analytischen und/oder tiefenpsychologisch fundierten Grundausbildungen, zur Erweiterung und Vertiefung unserer Erfahrungen beigetragen. Durch unterschiedliche Zusatzausbildungen der Mitglieder (paar-, familien-, sexualtherapeutisch und gruppenanalytisch) wird unsere Arbeit zusätzlich bereichert.
Die Gruppe trifft sich einmal monatlich und arbeitet teils als Intervisionsgruppe, teils mit Input aus der Literatur.

50.    Arbeitskreis Gruppenanalyse am FPI (B.8)

Termine: diese werden jeweils in den Sitzungen des Arbeitskreises festgelegt
Ort: FPI
Anfragen: Meinhard Korte (Kontakt@praxis-dr-korte.de)

Die Gruppenanalyse (in Form der analytischen Gruppentherapie und davon abgeleitet der tiefenpsychologisch fundierten Gruppentherapie) ist ein Verfahren, welches für die psychotherapeutische Versorgung von Patienten und als eine wichtige Form der Selbsterfahrung an Bedeutung gewinnt. Auch das Interesse an gruppenanalytischer Weiterbildung nimmt zu.
Der Arbeitskreis, der allen Mitgliedern des Instituts offensteht, befasst sich mit den Aktivitäten bzgl. gruppenanalytischer Weiterbildung und Durchführung von Grup-penanalyse am FPI.

51.    Intervisionsgruppe zum Thema analytische Gruppentherapie (B.4, B.8)

einmal im Monat
Zeit: Mittwochs, ab 20:00 Uhr
Anfragen zur Teilnahme an Ilse Weber-Dehe Weber-dehe@gmx.de oder 069-824208 
Wir wollen ein Forum bieten, für KollegInnen aus dem ambulanten und stationären Bereich, die mit Gruppen arbeiten.
Neben eigenen Fallvorstellungen bietet die Gruppe Raum für die Diskussion folgender Themen:

  • Indikation für eine analytische Gruppenpsychotherapie
  • Beginn/Zusammenstellung einer Gruppe
  • Beendigung einer Therapie in der Slow-open Gruppe und
  • weitere Themen aus Theorie und Praxis der analytischen Gruppenpsychotherapie

Die Intervisionsgruppe ist von der Psychotherapeutenkammer Hessen akkreditiert.

52.  Arbeitsgruppe TfP (B.3)

Jeden letzten Mittwoch im Monat
Zeit: Mittwochs, 20:30-22:00 Uhr
Erster Termin: 30.10.19
Ort: Praxis M. Rao, Westendstr. 82, 60325 Frankfurt
Ziel der Arbeitsgruppe ist es, Behandlungskonzepte von TfP zu diskutieren und mittels Erfahrungsaustausches weiterzuentwickeln.
Interessierte melden sich bei Frau Rao m.rao@web.de

Lehrveranstaltungen für die separate Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie

Ambulanzkonferenz

 

Rosalba Maccarrone Erhardt (Leitung), Hartmut Müller (Ko)
Verpflichtend für alle laufenden TfP-Kurse ab der Zulassung zur Patientenbehandlung
Donnerstags 13:30–15:00 Uhr, außer in den hessischen Schulferien (23.12.19-11.01.2020)
Ort: FPI, GSR

1. Ausbildungssemester (Kurs VII)

Entwicklungspsychologie I (6 DS)

Eduard Bolch
Dienstags, wöchentlich, 18:30-20:00 Uhr
Termine: 10.12.19 bis 04.02.20
Ort: FPI, GSR

Balintgruppe (14 DS)

Matthias Elzer
Dienstags, wöchentlich, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 15.10.19 bis 04.02.20
Ort: SFI, Seminar 1

Psychiatrische Krankheitslehre (11 DS)

Hartmut Müller, Stefan Koob
Mittwochs, wöchentlich, 18:30–20:00 Uhr
Termine: 30.10.19 bis 05.02.20
Ort: SFI, Seminar 4

Fokalwerkstatt (14 DS)

Hans-Joachim Rothe
Mittwochs, wöchentlich,20:15–21:45 Uhr
Termine: 16.10.19 bis 05.02.20
Ort: FPI, GSR

Allgemeine Psychoanalytische Krankheitslehre (14 DS)

Ingeborg Goebel-Ahnert, Ehrhard Mohr, Ute Wessels, Heike Westenberger-Breuer, Ricarda Wurtz
Donnerstags, wöchentlich, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 17.10.19 bis 06.2.20
Ort: SFI, Seminar 1

Psychopharmakologie (4 DS)

Stefan Koob
Blockseminar am Samstag, den 09.11. und Samstag den 16.11.19, 9:00-13:00 Uhr
Ort: SFI, Seminar 3

5. Ausbildungssemester (Kurs VI)

Krisenintervention (7 DS)

Pierre Frevert
Dienstags, wöchentlich, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 03.12.19. bis 04.02.20
Ort: SFI, Seminar 1 (am 04.02. GSR)

Kasuistisches Seminar mit Behandlungsfällen (14 DS)

Eduard Bolch, Mahrokh Charlier
Mittwochs, wöchentlich, 18:30–20:00 Uhr
Mahrokh Charlier: 16.10. - 27.11.19
Eduard Bolch: 04.12.19 - 05.02.20
Beginn: 16.10.19, fortlaufend
Ort: FPI, GSR

Geschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie (7 DS)

Michael Giefer
Donnerstags, wöchentlich,18:30–20:00 Uhr
Termine: 05.12.19 bis 06.02.20
Ort: FPI, GSR

Entwicklungsdynamik und Behandlungstechnik Kinder und Jugendliche (5 DS)

Christine Kessler, Silke Gücker-Pons
Donnerstags, wöchentlich, 20:15–21:45 Uhr
Termine: 17.10. bis 21.11.19 (außer 31.10.)
Ort: SFI, Seminar 3

Behandlungsverfahren bei Paaren, Familien und Gruppen (3 DS)

Christine Colditz, Ilse Weber-Dehe
Blockseminar am Samstag, den 8.2.20, 9:00-14:00 Uhr
Ort: FPI, GSR

Psychische Entwicklung und Behandlungstechniken bei Älteren (5 DS)

Christiane Schrader
Blockseminar am Samstag, den 07.12. und Samstag den 21.12.19, 10:00-15:00 Uhr
Ort: 07.12.19 SFI, Seminar 4; 21.12.19, FPI, GSR

Seminare offen für alle TfP-Ausbildungskurse

Fokalkonferenz

 

Angelika Zoubek-Windaus
Donnerstags, 11:15–12:45 Uhr, fortlaufend
Ort: FPI, GSR
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung)

Supervision der klinischen Arbeit mit geflüchteten Patientinnen und Patienten (A.2, A.4, B.1-B.6)

Britta Heberle; Željko Čunović
Das Seminar findet ganzjährig, ausgenommen in den hessischen Schulferien statt.
Zeit: Mittwochs (Leitung Britta Heberle) vierwöchentlich, 10:30-12:00 Uhr
Termine: 2019: 14.08., 09.10., 06.11., 04.12. 2020: 29.01., 26.02., 25.03.
Zeit: Dienstags (Leitung Željko Čunović) vierwöchentlich, 13:00-14:30 Uhr
Termine: 2019: 20.08., 17.09., 15.10., 12.11., 10.12. 2020: 21.01., 18.02., 17.03.
Ort: FPI, Großer Seminarraum
Neue Interessenten werden gebeten, sich bei der Supervisorin bzw. dem Supervisor anzumelden.
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung)

Behandlungstechnisches Seminar zu Migration und Trauma

Željko Čunović, Rosalba Maccarrone Erhardt, Patrick Meurs (SFI), Alexa Negele, Erwin Sturm, Nadine Teuber
Gast: Kurt Grünberg

Zeit: Donnerstags, 20:15-21:45 Uhr, 3x im Wintersemester
Termine: 24.10., 05.12.2019 und 23.01.2020
Ort: FPI, Großer Seminarraum
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung) 

Einführung in die Psychodynamik und Therapie der Psychosen XXX: 
Psychose und Körper

Ulrich Ertel, Ulrike Spengler, Hildegard Wollenweber
Zeit: Freitag, 20:15-22:00 Uhr
Termine: Freitag, 17.01.2020
Ort: FPI, GSR
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung) 

Einführung in die Gruppenanalyse

Friedrich Markert, Helga Wildberger
Zeit: Montags, 20:15-21:45 Uhr
Ort: FPI, KSR
Termine: 21.10., 04.11., 18.11., 02.12., 16.12.2019, 20.01. und 03.02.2020
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung)

Freud lesen: Über den Traum

Hiltrud Rübner
Zeit: Mittwochs, 20:15-21:45 Uhr
Beginn: 16.10.2019
Ort: FPI, KSR
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung)

Verhaltenstherapie

Jörg Stenzel (A.1,2,9; B.3)
Zeit: Samstags, 10:00 – 15:00 Uhr
Termine: 26.10., 09.11. und 14.12.2019, 25.1.2020
Ort: FPI, GSR (26.10., 25.1) und SFI, Seminar 2 (9.11. und 14.12.)
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung)

Informationen zum Frankfurter Psychoanalytischen Institut

Geschäftsstelle

Telefonische Sprechzeiten der Ambulanz des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts: 
Montag von 15:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag und Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 069/ 17 46 29

Telefonische Sprechzeit für Abrechnung sowie Angelegenheiten der psychoanalytischen Ausbildung, Frau Monika Peetz: 
Montag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 069/ 17 46 28

Telefonische Sprechzeit für Veranstaltungen sowie Angelegenheiten der TFP-Ausbildung, Frau Lenore Hinkel: 
Dienstag von 15.00 bis 17.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 069/ 17 46 28

Informationen über Ausbildungsfragen

In der Geschäftsstelle ist die jeweils aktuelle Fassung der Informationsbroschüre des FPI erhältlich.
Interessenten für die psychoanalytische Ausbildung können ein informelles Informationsgespräch mit einem Psychoanalytiker oder einer Psychoanalytikerin des Instituts führen. Ansprechpartner sind für die Leitung des Örtlichen Ausbildungsausschusses (ÖAA) Meinhard Korte und Tomas Plänkers.
Teilnehmer und Kandidaten des Instituts haben ebenfalls jederzeit die Möglichkeit zu einem Gespräch mit der Leitung des ÖAA; 
Ansprechpartner sind Meinhard Korte und Tomas Plänkers.

Interessenten für die tiefenpsychologische Ausbildung können ein informelles Vorgespräch mit Mitgliedern des zuständigen Ausbildungsausschusses führen. Ansprechpartner ist Reinhard Otte.

Informationen zur Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) unter www.dpv-psa.de

Bewerbungen für die psychoanalytische Ausbildung sind zu richten an die Leitung des Zulassungsausschusses am Frankfurter Psychoanalytischen Institut. Bewerbungsunterlagen für die Zulassung sind im Sekretariat anzufordern.

Informationen für Hörer und Gasthörer

Semestergebühren für Teilnehmer und Kandidaten

a) Die einmalige Einschreibegebühr beträgt nach erfolgter Zulassung zur Weiterbildung 26,00 Euro

b) Die Semestergebühr beträgt:

für Ausbildungsteilnehmer 240,00 Euro 
für Ausbildungskandidaten 280,00 Euro

c) Semestergebühren bei Beendigung der Weiterbildung mit dem Kolloquium im Semester: Fällt der Termin in die erste Hälfte des Semesters, wird die Hälfte der Semestergebühr erhoben. Liegt der Termin in der zweiten Hälfte, ist die gesamte Semestergebühr zu bezahlen.

d) Beurlaubungen bedürfen der Zustimmung des Ausbildungsausschusses. Gebührenbefreiung ist nur möglich, wenn die genehmigten Anträge vor Semesterbeginn vorliegen.

Seit 1996 wird die Semestergebühr nach einem Beschluss der Mitgliederversammlung nur noch per Bankeinzug erhoben. Falls noch keine Einzugsermächtigung vorliegt, geben Sie diese bitte vor Semesterbeginn im Sekretariat ab.
Das Belegen erfolgt durch Eintragung in die Teilnehmerliste, die zu Beginn der Veranstaltung in Umlauf gegeben wird. Bitte lassen Sie Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen im Studienbuch testieren. Für manche Seminare ist außerdem eine vorherige Anmeldung beim Seminarleiter erforderlich.

Hinweise für Gasthörer des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts

Voraussetzung für die Zulassung als Gasthörer zu Veranstaltungen ist die Zustimmung des betreffenden Dozenten. Zu kasuistischen Seminaren sind Gasthörer grundsätzlich nicht zugelassen. Das Belegen erfolgt über die Geschäftsstelle des Instituts.

Semestergebühren für Gasthörer
Einschreibegebühr 10,00 Euro

Semestergebühren:
bei einer wöchentlichen Doppelstunde 90,00 Euro
einer vierzehntägigen Doppelstunde 50,00 Euro
einer wöchentlichen Einzelstunde 50,00 Euro
einer vierzehntägigen Einzelstunde 25,00 Euro

Adressen der Institute und ihrer Ambulanzen

Frankfurter Psychoanalytisches Institut

Myliusstr. 20, 2. OG, 60323 Frankfurt
Tel.: 069/17 46 29 
Fax: 069/17 46 59
E-Mail: geschaeftsstelle (at) fpi.de
Die psychotherapeutische Ambulanz am Frankfurter Psychoanalytischen Institut ist über die Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 069/17 46 29 erreichbar. Erstgespräche und Beratungen sind auf Anfrage auch in anderen Sprachen möglich.
Sprechzeiten: Montag 15-17 Uhr, Donnerstag und Freitag: 10-12 Uhr

Anna-Freud-Institut 

Myliusstr. 20, EG, 60323 Frankfurt
Tel.: (069) 72 14 45 
Fax: (069) 97 202 588 
E-Mail: sekretariat (at) anna-freud-institut.de
Webseite: http://www.anna-freud-institut.de

Die psychotherapeutische Ambulanz am Anna-Freud-Institut in Hessen e.V. ist über das Sekretariat unter der Telefonnummer 069/72 14 45 zu folgenden Zeiten erreichbar:
Montag, Dienstag, Donnerstag: 10-13 Uhr; Mittwoch 14-17 Uhr

Sigmund-Freud-Insitut

Myliusstr. 20, EG, 60323 Frankfurt  
Tel.: 069/971204-0
Fax: 069/971204-4
E-Mail: post (at) sigmund-freud-institut.de
Webseite: http://www.sigmund-freud-institut.de

Die psychotherapeutische Ambulanz am Sigmund-Freud-Institut ist über das Sekretariat unter der Telefonnummer 069/791-204-125 erreichbar.
Sprechzeit: Dienstag und Mittwoch 11-13 Uhr

Mainzer Psychoanalytisches Institut MPI

Martin-Luther-Straße 47, 55131 Mainz 
Tel.: 06131/50 17 38 
Fax: 06131/50 17 40
E-Mail: info@mpi-mainz.de
Webseite: http://mpi.dpv-psa.de

Institut für Psychoanalyse der DPG Frankfurt/Main e.V.

Mendelssohnstr. 49
60325 Frankfurt/Main
Tel.: 069/747090
Fax: 069/97589200
E-Mail: institut (at) dpg-frankfurt.de
Webseite: http://www.dpg-frankfurt.de