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Fachöffentliche Veranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

Im folgenden finden Sie die fachöffentliche Veranstaltungen des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts. Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltungen nur offen sind für ein Fachpublikum von in der Psychotherapie arbeitenden Kolleg*innen.

Den aktuellen Veranstaltungskalender des FPI, der auch die fachöffentlichen Veranstaltungen beinhaltet, finden Sie hier: fpi.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender

 

 

Freitag, 6. November 2026, 18:00-22.00 Uhr

Online via Zoom - den Link erhalten Sie nach Ameldung am Donnerstag, 5. November 2026 

für Mitglieder, Kandidaten und Ausbildungsteilnehmer psychoanalytischer Institute
Forum zur Reflexion von Theorie und klinischer Anwendung zentraler Konzepte der
Klein-Bion-Richtung der Psychoanalyse. 
Durchgeführt vom Frankfurter Psychoanalytischen Institut (FPI) und dem Institut für Psychoanalyse Frankfurt (IPF)

Klein-Bion-Arbeitsgruppe:
Angela Dunker, Hermann Erb, Rosemarie Kennel, Karin Lüders, Tomas Plänkers, Helen Schoenhals Hart, Helga Wildberger

Zum kleinianischen Verständnis der Manie

Referentin Theorie: Helen Schoenhals Hart (San Raphael, USA)
Referentin Fall: Ulrike Seelig (Wiesbaden)
Moderation: Rosemarie Kennel und Angela Dunker

Der Begriff „Manie“ ist seit langem im allgemeinen Sprachgebrauch verankert. In den 1890er Jahren beschrieb Kraepelin eine bestimmte psychische Störung als „manisch-depressive Erkrankung“ – ein Begriff, der zur Grundlage dessen wurde, was Psychiater heute als bipolare Störung bezeichnen. Vor allem Melanie Klein beschrieb, wie manische Abwehrmechanismen bei vielen neurotischen Bewältigungsstrategien eine wichtige Rolle spielen. In diesem Forum werden wir untersuchen, welche Form diese manischen Abwehrmechanismen annehmen und wie Klein ihren psychischen Ursprung verstand. Wir werden auch die Entwicklung späterer Kleinianer verfolgen, die entdeckt haben, wie diese manischen Manöver in hochresistenten Abwehrsystemen eine Rolle spielen, die die Neokleinianer als pathologische Organisationen bezeichnen. An einem Fallbeispiel werden wir versuchen diese theoretischen Überlegungen zu konkretisieren.

Helen Schoenhals Hart wurde am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt ausgebildet und ist Ausbildungs- und Supervisionsanalytikerin der DPV. Während ihrer Jahre in Frankfurt besuchte sie viele Jahre lang klinische Seminare bei Herbert Rosenfeld, Ronald Britton und anderen Post-Kleinianern in London. Ihr besonderes Fachgebiet ist daher die klinische Anwendung der Ideen von Klein und Bion. Aufgrund ihrer Kompetenz in diesem Bereich war sie als Leiterin fortlaufender klinischer Seminare in Frankfurt, Hamburg und Berlin. Im Jahr 2008 verlegte sie ihre Praxis nach San Rafael, Kalifornien, und ist Ausbildungs- und Supervisionsanalytikerin am San Francisco Center for Psychoanalysis.

Ulrike Seelig ist Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin (DPG, DGPT, IPV), Supervisorin, Lehranalytikerin (DPG, IPV, DGPT), Psychoonkologin (WPO). Vorsitzende des Instituts für Psychoanalyse Frankfurt/IPF. Langjährige Tätigkeit in der psychiatrisch – psychosomatischen Fachklinik Hofheim. Seit 2014 niedergelassen in eigener Praxis in Wiesbaden mit Einzeltherapien. Seit 2021 auch ambulante Gruppentherapien. In fortgeschrittener Ausbildung zur Gruppenanalytikerin in Altaussee.

 

Anmeldung

Anmeldungen nur über die Website des FPI. Anmeldungen per E-Mail werden nicht angenommen.

Den Log-In-Link sowie den Zugangscode erhalten Sie einen Tag vor der Veranstaltung.

Wenn Sie kein Mitglied, Kandidat*in oder Praktikant*in des IPF, FPI, AFI, JBZ, FAPP oder SFI sind, überweisen Sie bitte den Beitrag von 10,- EUR auf das Konto des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts (IBAN: DE89 5005 0201 0200 7333 46) Frankfurter Sparkasse

Verwendungszweck: 17. Klein-Bion-Forum

Die Veranstaltung wird zertifiziert.


Informationen zum Veranstaltungsort:
Online
Zoom Konferenz
Teilnahme-Link wird ein Tag vor der Veranstaltung versendet

Freitag, den 11.12.2026, 20:15 Uhr, FPI

Intergeschlechtlichkeit? Erfahrungen und Einblicke in eine qualitativ narrative Studie
Referent*innen: Mira Kaszta und Simon Reutlinger
Moderation: Andju Labuhn

 

<<lauter> das war ein trugschluss von mir, zu glauben, (- -) jetzt kannst du (-) > ein gschlecht annehm sagn wir mal (- -) das weibliche (-) und jetzt::t sagen zu können jetzt ist die vergangenheit weg (1) oder (- -) jetz spielt die (-) intergeschlechtlichkeit keine rolle mehr oder die vergangenheit. (Zitat aus einem Interview mit einer intergeschlechtlichen Person)

Was ist Intergeschlechtlichkeit und was bedeutet es ohne eindeutiges Geschlecht aufzuwachsen? Dieser Frage haben sich Mira Kaszta und Simon Reutlinger in einer qualitativen Studie gewidmet. Ihre Forschungsarbeit, welche in einem Buch mündete, beleuchtet die psychosexuelle Entwicklung intergeschlechtlicher Menschen auf der Basis von fünf narrativen Interviews. Die Interviews wurden qualitativ-hermeneutisch ausgewertet und in Lebensgeschichten zusammengefasst. Den theoretischen Hintergrund der Interpretationen bilden Laplanches allgemeine Verführungstheorie sowie die Beschreibung der pubertären Entwicklung nach Laufer und Laufer. 

Ausgehend von ihrer Forschung, Vorträgen, Ausstellungen und Publikationen zu diesem Thema, wollen sie einen Einblick in die Forschungsergebnisse und den intensiven Auswertungsprozess geben. Sowie über ihre persönlichen Erfahrungen sprechen, welche sie im Umgang mit Intergeschlechtlichkeit gesammelt haben. 

Mira Kaszta und Simon Reutlinger sind beide seit 2019 Ausbildungskandidat*innen am FPI. Simon Reutlinger ist zudem Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFI. 

Anmeldung nur über diesen Link möglich: https://fpi.de/veranstaltungen/fachoeffentliche-veranstaltungen  
Der Anmeldeschluss ist der 07.12.2026


Die Teilnahme ist kostenlos für Mitglieder und Kandidat:innen des FPI und des AFI, für Mitarbeiter:innen des FPI, SFI, JBZ und FAPP sowie für Kandidat:innen des IPF und aller DPV-Institute und für Studierende.
Wenn oben angegebenes nicht auf Sie zutrifft, überweisen Sie bitte den Beitrag von 10,- EUR auf das Konto des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts

IBAN: DE89 5005 0201 0200733346
Verwendungszweck: Intergeschlechtlichkeit

Eine Zertifizierung der Veranstaltung mit Fortbildungspunkten wird bei der Landespsychotherapeutenkammer Hessen beantragt.


Informationen zum Veranstaltungsort:
FPI
Myliusstraße 20
60323 Frankfurt am Main



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