Willkommen beim
Frankfurter Psychoanalytischen
Institut – FPI

Das Frankfurter Psychoanalytische Institut ist ein Institut der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV), Zweiggesellschaft der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV/IPA). Seit seiner Gründung 1995 bildet es ÄrztInnen, PsychologInnen sowie in Ausnahmefällen Angehörige anderer akademischer Berufe (sog. 'Laien') zum Psychoanalytiker nach den Richtlinien der DPV und IPA aus.

Das Institut ist von der Hessischen Landesärztekammer für die Zusatz-Weiterbildung von Ärzten ermächtigt und vom Hessischen Landesprüfungsamt im Gesundheitswesen als Ausbildungsstätte für Psychologen gemäß Psychotherapeutengesetz (PsychThGesetz) anerkannt. Es bietet die analytische Ausbildung DPV/IPA an, welche die Tiefenpsychologisch Fundierte Psychotherapie integriert, ebenso eine separate Ausbildung für ausschließlich diese Fachkunde. Berufsrechtlich führen alle Abschlüsse am Institut für Psychologen zur Approbation. Sozialrechtlich erhalten beide Grundberufe, Ärzte und Psychologen, Abschlüsse, die eine Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung ermöglichen.

Aktuelle Veranstaltungen

Filmreihe: Kino & Couch 2024 „Aufklärung – gibt es eine Wahrheit?“

Film: "Der Talentierte Mr. Ripley" (1999)

USA 1999. R: Anthony Minghella. D: Matt Damon, Gwyneth Paltrow, Jude Law, Cate Blanchett, Philip Seymour Hoffman. 139 Min. 35mm. OmU
Original version with German subtitles

Filmkritischer Kommentar: Christiane von Wahlert
Psychoanalytischer Kommentar: Klaus Kocher

Der mittellose Tom Ripley wird von einem Millionär angeheuert, dessen Sohn aus Italien heimzuholen, doch Ripley erliegt dort dem Reiz von Reichtum und Schönheit. Ganz im Stil der 1950er Jahre, vor stimmungsvollen italienischen Landschaften, hat Anthony Minghella seine hochkarätig besetzte Verfilmung des Ripley-Romans angelegt. Gegenüber der Romanvorlage hat er jedoch einige Änderungen, insbesondere bei den Charakteren, vorgenommen. Aus dem Maler Dickie wird ein Jazz-Fan und Ripley selbst wird hier eher als linkische und unsichere Figur dargestellt. Neben dem Wunsch, ein Leben wie sein reicher Freund führen zu können, hegt Ripley auch ein erotisches Interesse an Dickie. Als dieser der Freundschaft überdrüssig wird und ihn zurückweist, begeht Ripley den Mord nicht als sorgfältig geplantes Verbrechen, sondern aus dem Affekt heraus.

Mehr Informationen und Tickets unter: https://www.dff.film/kino/kinoprogramm/filmreihen-specials-maerz-2024/kino-couch/


Informationen zum Veranstaltungsort:
Filmmuseum Frankfurt
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

Freiheit – psychoanalytisch und religiös gedeutet

Fr 15. März 2024, 19:00 Uhr

Für Sigmund Freud ist der Mensch nicht ganz Herr im eigenen Haus. Die Freiheit 
des Menschen ist stark eingeschränkt durch den psychischen Apparat. Fast übermächtig scheinen das Es, das Ich und das Über-Ich zu sein. Im Christentum hingegen ist der Mensch als freies Gegenüber zu Gott angesprochen. Wir deuten die Möglichkeiten und Grenzen von menschlicher Freiheit – psychoanalytisch und religiös.

  • 
Dipl.-Psych. Karla Lessmann, Psychotherapeutin, Frankfurt
  • 
Prof. Dr. Klaus Baumann, Priester, Psychologe, Freiburg

Mit freundlicher Unterstützung durch das Frankfurter Psychoanalytisches 
Institut e.V.

Anmeldungen über das Ticketsystem des Haus am Dom,


Informationen zum Veranstaltungsort:
Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Filmreihe: Kino & Couch 2024 „Aufklärung – gibt es eine Wahrheit?“

Film: "Die Wohnung" 

Deutschland/Israel 2011. R: Arnon Goldfinger. Dokumentarfilm. 97 Min. DCP

Filmkritischer Kommentar: Ruth Fühner
Psychoanalytischer Kommentar: Ingeborg Goebel-Ahnert
Filmreihe: Kino & Couch

Eine Wohnung in Tel Aviv, ein Stück Berlin mitten in Israel. 70 Jahre lang hat Gerda Tuchler hier mit Ehemann Kurt gelebt, nachdem sie vor dem Holocaust aus Deutschland fliehen mussten. Weggeschmissen haben sie nichts. Als sie mit 98 Jahren stirbt, trifft sich die Familie zur Wohnungsauflösung. Inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente werden Spuren einer unbekannten Vergangenheit entdeckt: Die jüdischen Großeltern waren eng befreundet mit der Familie des SS-Offiziers und Leiters des NS-Judenreferats, Leopold von Mildenstein. Eine bewegende Annäherung an eine befremdliche Freundschaft und das Schweigen von Täter:innen und Opfern.

Mehr Informationen und Tickets unter: https://www.dff.film/kino/kinoprogramm/filmreihen-specials-maerz-2024/kino-couch/


Informationen zum Veranstaltungsort:
Filmmuseum Frankfurt
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

Die Arbeitsgruppe Leiblichkeit, Transformation, Behandlungstechnik der DPV in Kooperation mit dem FPI

Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Anmeldung: https://www.dpv-psa.de/termine/leiblichkeit2024


Informationen zum Veranstaltungsort:
Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main



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